Iron Man Race wegen Erdrutsch abgebrochen 02.06.2013:
Some times you win, some times you lose :-).

Das Rennen wurde durch die Polizei abgebrochen! Ein Erdrutsch zwischen Schmerikon und Jona macht es unmöglich das Rennen fortzusetzen.

The Race has been cancelled by the police due to a landslide between Schmerikon and Jona.

So jetzt geht es los 31.05.2013:
Auf Grund des schlechten Wetter musste das Schwimmen abgesagt werden, 9 Grad ist auch ein bisschen wenig. Jetzt 4,5 km Run, 90 km Biken, 21,2 km Run.

Das ganze Wochenende auf der Rolle 27.05.2013:
Das ist nicht mehr lustig 5 Grad und Regen und das soll Sommer sein?? Selbst das Laufen macht im Freien bei Regen und Wind keinen Spass. So bin ich halt 1,5 Std auf dem Laufband im Studio gelaufen.

Noch 8 Tage dann geht es wieder los Half Iron Man in Rapperswil 24.05.2013:
Am 02.06.2013 gibt es wieder ein Race, leider hat der Zürichsee nur 12,5 Grad.

Der Bericht ist fertig 19.05.2013: 

DOS-Extreme 2013, yes, we did it! Ein Wahnsinnserlebnis!

Finished in 1 Tag, 23 Stunden, 59 Minuten und 30 Sekunden. Insgesamt 1229 km, 15000 Höhenmeter Speed 25,6 km und die 48 Stunden Marke geknackt! :-)

Als Erstes möchte ich mich nochmal bei unserem tollen Support- Team bedanken. Ohne euren bedingungslosen Einsatz hätten wir dieses Rennen definitiv nicht beenden können.

Am Donnerstag, den 09.05.2013 starteten wir gut gelaunt und bestens präpariert um exakt 21.19 Uhr in Postojna mit einem Polizeimotorrad als Eskorte ins Rennen. Für die beiden Nächte haben wir pro Racer einen 4 Stunden Rhythmus/ 100km geplant und tagsüber jeweils einen 2 Stundenwechsel/ 50km. Die erste Nacht verlief ohne große Probleme und viel Schlaf war auch noch nicht nötig.

Am Freitag gegen Mittag begannen dann die ersten Schauer und das Supportteam hatte nun alle Hände voll zu tun die Radler in ihren Pausen wieder trocken und fit zu bekommen, während das Follow car mit 3 Mann/Frau Besetzung ununterbrochen dem jeweiligen Rennfahrer folgte und diesen vor überholenden anderen Fahrzeugen beschützte. Die extremen Bergetappen teilweise bei starken Regenschauern gingen allmählich an die Substanz. Am Nachmittag passiert dann der erste Sturz, bei 14% Gefälle verbremste ich mich und musste in den Wald ausweichen. Mein Hinterreifen platzte und ich machten eine 360 ° Loop mit dem Rad und landete in einem Reisighaufen, der den Aufprall Gott sei Dank weich auffing. Nochmal Glück gehabt. Sekundenschnell zurück auf dem Ersatzrad ging es sofort weiter mit dem Rennen.

In der zweiten Nacht übersah ich leider ein Bahngleis, indem sich mein Vorderrad verfing. Dadurch brach meine Carbonfelge und ich landete dieses Mal ziemlich unsanft auf dem Asphalt. Für uns alle ein kurzer, heftiger Schockmoment. Gott sei Dank passierte auch hier nicht viel, außer einer Ellenbogen- und Hüftprellung und mit einer neuen Felge konnte es gleich wieder weiter gehen. Bei km 900 trafen wir auf ein slowenischen Team (513, vielen Dank für das faire und kameradschaftliche Rennen :-)), mit welchem wir uns die letzten 300km ein spannendes Kopf an Kopf Rennen bis zur Ziellinie lieferten ( am Schluss trennten uns 30 Sec J was soll´s J). Edi und ich kämpften wie die Löwen und so knackten wir die für uns ungefähr angepeilte Zeit von 48 Stunden.

Follow car und Wohnmobilcrew arbeiteten perfekt zusammen( Puma- Käfig– Wohn-mobilschaukelmassagen) und so wurde am späten Samstagabend unser tolles Rennen mit einem gepflegten Heineken :-) gefeiert.

Wir sind stolz auf uns alle, trotz Schlaflosigkeit und Grenzerfahrung hatten wir alle super viel Spaß!

Das Rennen war perfekt organisiert hier auch noch ein riesiges Dankeschön an den Veranstalter DOS 2013. Und nicht vergessen wollen wir die vielen radsportbegeisterten Zuschauer an der Straße, die uns sogar mitten in der Nacht fleißig angefeuert haben Slowenien, wir kommen wieder! :-)

Zwei großartige Tage in einem wunderschönen Land gingen zuende- also dann bis zum nächsten Jahr.

Happy day Michi

Wir haben es geschafft 11.05.2013:
Nur weil wir das beste Support Team in der Welt dabei hatten, konnen Edi und ich das DOS 2013 beenden.

1. Tag 23 Std. 59 min 30 sec. 1229km 15000 Höhenmeter

Bericht kommt Bald !!!

Endlich ist es so weit der Start DOS Extreme 09.05.2013 21:19:

Sind gut in Postojna Slowien angekommen 08.05.2013:
Jetzt habe wir noch 26 Std. bis zum Start und es kann los gehen, das Wetter passt noch.

So jetzt sind es nur noch 96 Std. 05.05.2013:
Jetzt ist es endlich soweit und das erste Rennen im Jahr 2013, Start ist  in Postojna/ Slowien. Unser neues Team Shirt ist auch schon fertig.

Das Trainingslager ist gut gelaufen 27.04.2013:
Wir habe alles geschafft 33 Std. 903km 24500 Höhenmeter, und es war sehr schön auf Sizillien. Am 10.05.2013 geht das Rennen DOS Extreme in Slowienen endlich los.

 

Es geht wieder ins Trainingslager 20.04.2013:
Edi und ich sind für eine Woche nach Sizillien gefahren, um noch ein paar KM vor dem Rennen zubekommen.

So kann die Saison weiter gehen 14.04.2013:
Habe gerade die Information bekommen das ich nach Hawaii zum Iron Man Finale gehen darf, habe in der Lottery gewonnen.

 

Erstemal wieder im Freien biken 14.04.2013:
Was für ein super Tag 163km 5:15 Std. 2650m 31 km Durchschnitt was will man mehr.

Die ersten 3 Monate sind geschafft 31.03.2013:
Das Training läuft trotz dem langen Winter ganz gut und 5100 km Biken sind auf dem Tacho, auch wenn ich viel auf der Rolle fahren musste.

Wir habe unser Team zusammen 30.03.2013:
Jetzt habe wir unser Team für das Rennen zusammen. Ohne die Unterstützung von unserem Support Team würden wir das Rennen nie fahren können.

Voja: Team chef/ Navigator

Conny: Massage

Robert: Fahrer Motor home

Berni: Fahrer Follow Car/ Bike Mechaniker

Werner: Fotograf

Andrea: Fahrerin Follow car

Wieder mal ein langes Wochende auf der Rolle 29.03.2013:
 

Endlich mal drausen wieder Biken 23.03.2013:
Bin über das Wochenende schnell zum Gardasee gefahren 115km 6,5 Std und 3000 Höhenmeter gemacht.

Vortrag in der Klinik Augustinum 13.03.2013:
Wie schon im letzten Jahr habe ich wieder ein Referat zum Thema " LEBEN MIT GERINNUNGS-SELBSTMANAGEMENT IM SPORT" in der Klinik Augustinum mit der Unterstützung der Firma Roche Diagnostics gehalten. Die Veranstaltung war wieder gut besucht und hat riesig Spaß gemacht.

 

Auch der schönste Urlaub geht mal zu Ende 16.02.2013:
Wir hatten zwei super schöne Wochen auf Zypern, das Hotel war sehr gut und das Essen ausgezeichnet :-). Nichts desto trotz waren wir auch fleißig beim Radfahren, 1200 Kilometer und 26500 Höhenmeter haben wir geschafft. Die neuen Räder liefen wie ein Schweizer Uhrwerk und das neue Trek Domane Fahrrad hat einen unglaublichen Fahrkomfort! So kann die neue Saison weiter gehen. Zum Rennen haben wir nun noch 79 Tage und allmählich komplettiert sich das Support Team.
 

Auf dem Olymp 12.02.2013:
Habe uns auf den höchsten Berg 1800m gekämpft und nichts konnte uns aufhalten, nicht Schnee oder Erosionen.

Interval Training 08.02.2013:
Heute haben wir mal 4x2 Std Interval gefahren, um 6:00 ging es los und um 20:00 waren wir fertig. Lief gut 160km 3400 Höhenmeter :-)

Biken in der Sonne 07.02.1013:
Super schöne Ausfahrt in den Berg 115km und 2650 Höhenmeter, es geht vorran.

Das Bike Camp in Zypern läuft gut bei soningen 20 Grad 06.02.2013:
Habe super Hotel erwischt, schöne Zimmer und gutes Essen. Auch mit dem Radfahren läuft es gut machen zwischen 1500-2450 Höhenmeter am Tag auf Traumstrassen.

Endlich wieder auf dem Rad und es ist warm 02.02.2013:
Edi und ich sind zum ersten Bike Camp für 2 Wochen nach Zypern geflogen, die Sonne scheint und Morgen wird die Insel erkundet.

Erstes Team Metting im neuen Jahr 14.01.2013:
Im ersten Teammeeting zur DOS Mitte Mai in Slowenien konnten Eduard und ich als Racer mit 2 weiteren schon feststehenden Crewmitgliedern einige organisatorische Sachen besprechen! Neben erstmaligem Kennenlernen wurde über Racer- und Crewstrategie während des Rennens diskutiert und einige wichtige Aufgaben, die es bis zum nächsten Treffen zu erledigen gibt konnten verteilt werden! Es gibt noch viel zu tun, aber die Vorbereitungen nehmen allmählich Gestalt an! :-) Wir hatten einen netten Abend!

 

Endlich ist es da, mein neues Trek Domane 6 11.01.2013:
Mein Trek Domane 6 ist angekommen, ich liebe Spartacus, bin schon gespannt auf den Fahrkomfort.

Die neue Saison kann beginnen 02.01.2013:
Jetzt sind Edi und ich offiziell im Rennen für Around Ireland 2013.

Das zweite Rennen ist auch gebucht 26.12.2012:
Zusammen mit meinem Freund Edi habe wir uns als zwei Mann Team in Ireland angemeldet, Start ist am 15.09.2013.

Die Tacx time hat wieder angefangen 02.12.2012:
Mit dem fahren auf der Strasse ist es jetzt vorbei, jetzt werden wieder KM auf der Rolle gemacht.

Das neue Bike ist bestellt 14.11.2012:
Klar hat Trek Store Munich wieder ein super Bike für die neue Saison für mich zusammen gestellt, nur noch 64 Tage bis Ankunft.

Endlich haben wir wieder Race Time 10.11.2012:
Die Anmeldung ist endlich erledigt DOS Extreme 09.-12.05.2013 zusammen mit meinen Freund Eduard werden wir als zwei Mann Team starten.

 

Das letzte Wochenende endlich wieder das Boot raus geholt 03.11.2013:

Die Planung 2013 hat begonnen 07.10.2012:
Die Saison 2012 ist zu Ende und jetzt beginnt die Planung für 2013: 

  • DOS Extreme 9.05.-12.05.2013, zwei Mann Team.
  • Iron Man Schweden 17.08.2013
  • Around Ireland 09.09.2013, zwei Mann Team.

 

Endlich ist der Bericht von der RAAM fertig 02.08.2012:
Das Race RAAM ist machbar,
auch wenn ich nicht zu den Glücklichen gehöre, die dieses Jahr die Ziellinie in Annapolis überquert haben. Dieses Race ist wohl das unglaublichste, was man sich sportlich überhaupt vorstellen kann. Nicht nur für die Racer, auch für die Support Teams. Die Racer bei Temperaturen über 46° Grad am Leben zu erhalten, ist Schwerstarbeit für das Betreuerteam. Und hier beginnt schon der wichtigste Teil des RAAM: nur wenn das Team optimal funktioniert, kann man das Ziel erreichen. Bei uns hat das Team super funktioniert, dennoch benötigt man auch das Glück auf seiner Seite, welches ich wohl schon verbraucht hatte. Aber nein, das ist falsch. Ich hatte Glück, denn ein Fahrer vor mir ist so schwer gestürzt, dass man Ihn mit dem Krankenwagen ins 200km entfernte Bezirkskrankenhaus noch in der Nacht bringen musste. Ich dagegen war nach meinem Ausstieg aus dem Rennen nach knapp fünf Tagen zum Gesundheitscheck für nur acht Stunden im Krankenhaus, auch wenn dort in der Kürze nicht alle Blessuren geheilt werden konnten.

Nun nochmal von Anfang an die Geschichte „Michi goes RAAM“.
Ich begann meine Reise in die USA am 17.05.12 zur Akklimatisierung an die dortigen Gegebenheiten. Hannes einer meiner Teamchefs, kam kurz danach zur moralischen Unterstützung, und letztendlich am 07.06. kam dann das ganze Team nach Los Angeles. Mit dem vielen Übergepäck (Räder, Nahrung, Musikanlage) gab es bei der Einreise glücklicherweise keine Probleme und so konnten wir, nachdem alle bei der Mietstation für Van und Wohnmobil mit Führerscheinen eingetragen waren gemütlich beim Mexikaner essen, bevor wir die erste gemeinsame Wohnmobilnacht am Campingplatz in Los Angeles verbrachten.Am nächsten Tag ging es endlich nach Oceanside, wo das Rennen am 13.06.2012 um 12.00 Uhr starten sollte. Die Temperaturen an der Küste waren angenehm kühl, circa 17°-22° Grad, wir hatten eigentlich mehr erwartet. Als wir dann aber ins Landesinnere fuhren, stieg das Thermometer schnell auf 35°-38° Grad. Am Sonntag, den 10.06. registrierten wir uns und meldeten uns an. Danach konnten unsere zwei Fahrzeuge umgebaut werden, um dann im Rennen optimal zu funktionieren. Wir bauten Sitzbänke ein und aus, Plastikregale für Kleidung, Medizin und Nahrung ein und am Schluss wurde auch noch die geniale Musik- und Freisprechanlage in den Van eingebaut (die Technikfreaks waren ganz in ihrem Element). Diese war durchaus ausreichend, um ein kleines Dorf zu beschallen.

Am 12.06.2012 wurde dann alles von den RAAM Kommissaren abgenommen und anschließend für in Ordnung erklärt, bzw. dem deutschen Perfektionismus für angemessen befunden und so konnte es langsam los gehen. Die letzten 24 Stunden wollten einfach nicht vergehen und so war die letzte Nacht im Hotel für mich um vier Uhr morgens schon zu Ende. Langsam wurde ich nervös. 
Am 13.06.2012 um genau 12.41 Uhr dann endlich der Start in Oceanside: Zwei Jahre Vorbereitungen gehen endlich zu Ende und jetzt geht es ab ins große Abenteuer. Während den ersten acht Meilen herrschte Überholverbot und die Racer bekamen auch einen Begleiter auf dem Rad mit, um zu Beginn nicht zu schnell zu fahren. Leider hatte mein Begleiter gleich eine Panne und so musste ich alleine weiter fahren.
Als ich dann vom Radweg auf die Straße wechselte, begann das eigentliche Rennen. Mein Begleitfahrzeug durfte mich erst nach 21 Meilen unterstützen und Hilfe leisten, wenn es mit dem Rad Probleme gegeben hätte. So begann das Ganze wie eine nette Radtour, nur halt unwesentlich länger. Unser Plan war bis zum ersten Stopp 33 Stunden durchzuradeln. Dies gelang mir trotz Hitze und schon einigen Steigungen recht gut und so schlossen wir diese erste Wahnsinnsetappe mit gefahrenen 680 km ab. Noch waren wir voll im Soll!

 

Nach viereinhalb Stunden Schlaf starteten wir frisch in den nächsten Tag und sollten schnell erfahren, warum wir in der Wüste deutlich mehr Wasser benötigten, als zuvor. Die Temperaturen stiegen auf 46° Grad im Schatten und die Kühlwesten waren im Dauereinsatz. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit musste pro Stunde vom Team nachgefüllt werden, um mich nicht austrocknen zu lassen. Auf endlosen geraden Straßen mit Gegenwind sah ich Sachen kommen und gehen, die es in Wirklichkeit gar nicht gab. Die Hitze machte mir hier schon schwer zu schaffen.

Als es endlich Nacht wurde und meine nächste Pause auf dem Programm stand, machte meine Lunge die ersten verdächtigen Atemrasselgeräusche, was unseren Doc in Alarmzustand versetzte. An erholsamen Schlaf war jetzt nicht mehr zu denken und nach circa zwei unruhigen Stunden im Bett machte ich mich wieder auf den Weg.

 

Im wunderschönen Sonnenaufgang ging es frühmorgens vorbei am Monument Valley und Mexican Hat, was ein irres Erlebnis war. Der Morgen lief eigentlich ganz gut, bis dann der Albtraum eines jede Solofahrers kam, nämlich der sogenannte „Shermer`s Neck“, d.h. dass die hintere Nackenmuskulatur den Kopf nicht mehr halten kann und er aufs Brustbein fällt. „Jetzt nicht in Panik verfallen“ ging es mir durch den Kopf, ich hatte mir ja in Deutschland eine Halskrause extra auf meinen Körper anfertigen lassen, welche jetzt zum Einsatz kam. Gott sei Dank funktionierte sie auf Anhieb ganz gut, so dass die Fahrt weiter gehen konnte. Aber eigentlich war dieses Hilfsmittel erst für die letzten Kilometer des Rennens geplant!


Heute war der Tag, an dem wir die erste Cut off time schaffen mussten, d.h. ich musste Durango bis 23.00 Uhr erreicht haben, sonst wäre das Rennen für mich hier schon zu Ende- so waren die Regeln! Wir lagen trotz Handicap ganz gut im Zeitplan, sogar drei Stunden im Plus und jetzt sollte bald der letzte Anstieg kommen und dann würde es nur noch bergab zum Cut off gehen. Die Temperaturen in 2400m stiegen auf 35° Grad und es sollte wohl nicht mein Tag werden. Ohne Vorwarnung bekam ich einen Hitzschlag, plötzlich ging nichts mehr. Ich hatte großes Glück, dass mein Support Fahrzeug gleich am Wegesrand stand und mich sofort in den Schatten legen konnte. Zum zweiten Mal Alarmzustand bei unserm Doc, da die nun benötigten Infusionen im Camper waren, der schon um einige Kilometer vorausgefahren war, aber nach 15min war auch dieses Problem gelöst. Jetzt lag ich mit Infusionen und kühlen Tüchern im Schatten und die Zeit lief uns ohne Gnade davon.
Das gesamte Team versuchte mich so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bekommen, was nach eineinhalb Std. auch gelang und so stieg ich mehr oder weniger in Trance wieder aufs Fahrrad und wurde von zwei Betreuern meines Teams zu Fuß die letzten Meter des Anstiegs förmlich hochgepuscht!
Schritt für Schritt schaffte ich diese letzten Höhenmeter des Passes, obwohl meine Atmung nun schon eher der einer alten Dampflok gleichzusetzen war bezüglich der Schlagzahl und des Geräusches. Man konnte mein Pfeifen schon Meilen im Voraus hören, aber dennoch bewältigte ich diesen Berg doch irgendwie! Jetzt galt es vor der großen Abfahrt noch schnell etwas Warmes überzuziehen und dann ging es im Dunkeln mit circa 60 bis70 km/h hinunter nach Durango. Würde die Zeit noch reichen, um dem „Cut off“ dort zu entgehen?
Knapp eine Stunde vor dem berüchtigten „Cut off“ hatten wir Durango doch noch erreicht. An diesem Etappenziel war ich nun schon vollkommen erschöpft, ich fiel eher vom Fahrrad, als dass ich stieg. Mein Team entschied einstimmig mich erst einmal in ein Hotel zu verfrachten, um mich richtig ausschlafen und zu Kräften kommen zu lassen. Nachts um 2.00 Uhr überkam mich dann endlich der verdiente Schlaf, der fast bis 8.30 Uhr andauerte, um die Lunge wieder zu regenerieren, da der nächste Pass, der sog. Wolf Creek am nächsten Tag auf dem Programm stand.
Diese Fahrt zum höchsten Berg der gesamten Tour auf 3200 Höhenmeter sollte mit extremen Mühen und auch vielen Schmerzen verbunden sein. Eigentlich lief der Tag ganz zügig trotz Halsstütze und Lungeneinschränkung und so waren wir bald am Gipfel angekommen, um dann wieder im Dunkeln die Abfahrt zu absolvieren. Aber auch an diesem Tag gab es wieder Probleme: das Glück hatte mich einfach verlassen, oder wollte mir mein Körper nur klare Grenzen aufzeigen? Immer, wenn ich Wasser lassen wollte, hatte ich heftigsten Schmerzen, welche jede Vorstellungskraft übertrafen. Ich versuchte dann weniger zu trinken in der Hoffnung weniger Wasser lassen zu müssen, aber dieser Plan war auch nicht wirklich hilfreich, um ans Ziel zu gelangen. Ein sehr schmerzhafter Kreislauf war in Gang gesetzt, der den ganzen Tag anhielt. Auch diese Etappe sollte unglaublicher Weise zu Ende gehen und nach langer Diskussion mit Teamchef Hannes und unserem Arzt beschloss ich trotz immer heftiger werdender Schmerzen am nächsten Tag weiterzufahren. Auch im Team gab es dazu verschiedene Meinungen, aber wie schon im Vorfeld in Deutschland mit Teamchef Hannes abgesprochen: der Fahrer trifft am Ende die Entscheidung selbst.

So ging es am nächsten Morgen nach einer kurzen Schlafpause wieder auf das Rad, aber sofort machten sich die Schmerzen wieder bemerkbar. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit wurde immer langsamer, und spätestens jetzt wurde mir klar, dass ich bald eine Entscheidung treffen musste. 1000 Meilen hatte ich geschafft, aber es waren noch 2000 Meilen zu fahren. Nach drei bis vier Stunden Fahrt stoppte ich nochmal zum Powernap (kleine Erholungspause) und danach wollte ich mich entscheiden, ob und wie es weiter gehen sollte. Es war ein schöner Platz (aber wahrscheinlich macht der Schlafentzug jeden Platz wunderschön, selbst wenn Du direkt neben der befahrensten Bundesstraße liegst). Ich lag auf der Isomatte und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Zwei Jahre Vorbereitungen lösen sich gerade in Luft auf und die Entscheidung war eigentlich schon längst gefallen, bloß wollte ich es mir nur noch nicht eingestehen!

Ich wollte in meinen persönlichen Grenzbereich kommen, sowohl körperlich, als auch mental und dies hab ich wahrlich geschafft, wenn nicht noch viel mehr. Ich hatte alles Mögliche aus meinen Körper herausgeholt, mehr als ich mir je vorstellen hätte können. Jetzt würde „Ich“ die Entscheidung treffen, ich werde das Rennen beenden und nicht ein anderer. Nach 30 Minuten war es dann so weit, ich besprach mich ein letztes Mal mit Teamchef Hannes. Ich hätte, um den nächste „Cut off“ zu schaffen mit 27km/h über 1000 Meilen fahren müssen und das war in meinem momentanen Zustand unmöglich. Ich bat Hannes beim RAAM Race -Office anzurufen, dass ich nun aus dem Rennen ausgestiegen bin. Nach langen fünf Minuten musste auch ich noch am Telefon meine Aufgabe bestätigen. Somit war das RAAM 2012 für mich nach vier Tagen 16 Std. 27 min. mit gefahrenen 1007 Meilen beendet.

 

Während ich in Colorado Springs eineinhalb Tage regenerieren konnte, war das Team schon wieder fleißig beim Packen und Umbauen der Autos, da wir ja noch 2000 Meilen bis zum Ziel in Annapolis vor uns hatten. Am Mittwochmorgen ging es dann auf die Reise nach Annapolis und wir benötigten nicht enden wollende drei Tage bis zum Zielort. Das hätte ich noch alles mit dem Fahrrad fahren sollen! Unglaublich!

Am Standort Annapolis wurde noch weiter in den Autos auf- und umgeräumt und es blieb sogar noch Zeit für eine kleine Sightseeing Tour nach Washington. Am Montagabend waren wir alle samt Bankett bei der offiziellen RAAM Siegerehrung. Dort trafen wir viele Racer wieder, die wir auf der Strecke kennengelernt hatten. Logischerweise gab es dort einen regen Erfahrungsaustausch zwischen den Fahrern und den Teams, was dem Abenteuer RAAM 2012 sicherlich zu einem würdigen Abschluss verhalf. 


Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal bei meinem Team bedanken. Ohne diese Unterstützung von jedem einzelnen hätte ich nie auch nur annähernd so weit kommen können.

Auch der Firma Löffler, Trek/- Winfried und Bernhard Altmann und Firma Arctic heat, die mich mit dem nötigen Material ausgestattet haben gilt mein großer Dank!

Willst du das RAAM noch einmal fahren? Dies war die häufigste Frage, die mir nach meiner Rückkehr gestellt wurde. Den schwierigsten Teil wäre ich ja schließlich schon gefahren! Diese Frage kann ich zurzeit noch nicht befriedigend beantworten. Es gibt auch noch viele andere Rennen  auf der Welt, aber dennoch will der Mensch Dinge zu Ende bringen, die er schon einmal begonnen hat. 

In der Zwischenzeit wird erst einmal wieder fleißig gearbeitet und dann wird man sehen, ob und welche Rennen ich nächstes Jahr ansteuern werde.

Happy day Michi


Wieder zurück in München 29.06.2012:
Habe alle Sachen wieder ausgepackt und jetzt geht es weiter mit waschen, waschen und nochmal waschen. Mit dem Bericht habe ich angefangen aber es wird wohl noch was dauern.

Nach 4 Tage 16 Std. 27 min mit 1017 Miles/ 1778 km war meine RAAM 2012 zuende:
Aus gesundheitlichen Gründen musste ich die RAAM 2012 vorzeitig beenden. Hatte mir nach 2 Tagen eine Lungeninfektion geholt und auch noch das berücktigte Sharmen Nack, so habe ich entschieden nicht mehr weiterzufahren. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber es war die richtig Entscheidung und es war meine Entscheidung! Bin in das nächtse Krankenhaus 200km entfernung und Abends um 23.00 wieder entlassen worden. Mehr
Informationen und Fotos von Race kommen Bald und jetzt wird die restliche Zeit genützt um noch ein bisschen Urlaub mit dem Team zu machen.

So jetzt  noch 6Std. bis zum Start der RAAM 2012 13.06.2012:
Ihr könnt uns im Follow Car unter +18582323267 erreichen, Facebook und die Website wird auch immer updated.

Das Team ist ready für den Start, nur noch 36 Std 11.06.2012:

So jetzt sind es nur noch 50 Std. bis zum Start 11.06.2012:
Das Team ist fleissig beim Bekleben des Motorhomes und Michi hat frei. Jetzt ist alles in den Händen der Support Crew und wird von den zwei Teamchefs geregelt.

Gespräch mit unseren Nachbarn 09.06.2012:
Adi uns Kameramann und Gary Beneduci beim Ratsch mit Rob Willis " Toys for man".

Das Team ist gut drauf 09.06.2012:
Habe mit Nick aus Neuseeland das Shirt getauscht, noch 4 Tage bis zum Start der RAAM.

Das Team ist endlich in Los Angels angekommen 07.06.2012:
Am Abend sind wir noch alle zusammen beim Mexikaner zum Abendessen gegangen.

Noch 7 Tage bis zum Start 06.06.2012:
So das letzte Bike ist zusammen gebaut und morgen kommt das restliche Team nach Los Angels.

Ab in die Wüste 03.06.2012:
Heute haben wir uns die Wüste angeschaut 38 Grad im Schatten um 17.00, war heute aber ein kalter Tag.

Jetzt wird es langsam ernst 01.06.2012:
Heute ist der Team Chef angekommen und jetzt sind es nur noch 12 Tage bis zum Start.

Erste Timestation vom RAAM 28.05.2012:
Bin die erste Timestation 90km/ 1600 Höhenmeter von RAAM geradelt, anspruchvolle Strecke und teilweise schlechte Strassen. Inland war es wieder heiss 37 Grad und man muss hier schon viel trinken, wie heiss wird es dann erst in der Wüste sein? :-).

Support Point abgefahren 25.02.2012:
Die ersten 24 Milen im RAAM müssen ohne Support gefahren werden,  bin sie abgefahren und die Strecke ist nicht ohne.

Hier soll alles mal starten Oceanside CA 20.05.2012:
Bin guten in San Diego angekommen mit 150 Kg Gepäck, Zoll war kein Problem.

Jetzt geht es endlich los 17.05.2012:
Bin mit dem kleinen Reisegepäck auf dem Weg nach San Diego USA.

Letztes Meeting in Munich 15.05.2012:
Jetzt geht es langsam los, jetzt sind es nur noch 27 Tage bis zum Start der RAAM. Am 17.05.2012 geht es dann mit 153 kg nach San Diego um noch 2 Wochen dort  zu trainieren. Das Team ist komplett und wird dann am 07.06.2012 nach kommen.

 

Project Sherman Neck 15.05.2012:
Mit der Unterstützung der Firma Pohlig Orthopädie- Technik aus Traunstein konnte das letzte Project "Sherman Neck" erfolgreich abgeschlossen werden. Eine Halskrause mit der man auch noch vernünftig Biken kann.

Training am 5.05.2012:
So schnell kann es gehen letzte Woche 33 Grad und Eiscream, heute 8 Grad und Regen. 7 Std. 170km unterwegs, aber nicht viel los.

Erster 18 Std. Test am 28.04.2012:
Der Test verlief gut 385km 4000 Höhenmeter in 16 Std. mit Hilfe vom Team Chef Hannes, nur noch an den  Standzeiten müssen wir arbeiten. Danach gabe es als Belohnung ein großes Eis.

Jetzt sind es nur noch 50 Tage bis zum Start der RAAM 2012.

Jedes Trainings Camp geht mal zu Ende 18.04.2012:
Aber wir haben wieder ein paar Km zusammen gebracht, auch wenn ich viel Zeit auf der Rolle verbringen mußte.

 

Training am 12.04.2012:
Wir mussten lang suchen um endlich mal wieder nicht im Regen zufahren. Aber am Donnerstag hat es geklappt, 322km und 2300 Höhenmeter in 13 Std. Nonstop. Lief alles ganz gut nur ein bissschen Kalt am Morgen +1 Grad.

Training am 10.04.2012:
Endlich wieder draussen Biken, nach 642km am Wochenende auf der Rolle. 5,5 Std. Biken im schönen Bayern.

Training am Wochenende am 09.04.2012:
Da kann man noch so gut planen, so haben wir 800km auf der Rolle machen müssen.

Team Meeting am 29.03.2012 in München:
Bei unserem Sponsor Cafe Kubitscheck gab es wieder reichlich Essen und auch Kuchen.

Zwei Wochen am Gardasee 25.03.2012:
Die zwei Wochen am Gardasee lief sehr gut mit Unterstützung von Team konnten wir Sachen ausprobieren.
1418km und 13200 Höhenmeter lief ohne grosse Problem, habe jetzt auch mit den Radhosen große Fortschritte gemacht.

Bike Training am Gardasee 17.03.2012:
Habe wieder einen 12 Std. Tage gemacht 273km und 2500m Höhen mit Unterstützung vom Team/ Gerd/ Alexander.

Nächstes Team Meeting am 29.03.2012:
Wir treffen um am 29.03.2012, 18.00 bei meinem Bruder im Cafe Kubitscheck. Wir haben unsere Startnummer für die RAAM 2012 bekommen 446.Bike Camp am Gardasee 12.03.2012:
Das Traininglager am Gardasee/ Lazise hat begonnen, wieder fleissig Biken.

 

Teammeeting am 24. Februar:
Heute traf sich ein Großteil des Teams bei Michi zu Läberkaas, süßem Senf und Brezn.
Die Päsentation des RAAM Vortrages in London wurde vorgeführt und besprochen.
Weiters folgende Themen erörtert:

  • Teameinteilung: wer übernimmt welche Aufgabe
  • Trainingsplan: aktuell trainiert Michi 38 Stunden / Woche
  • Ernährungsplan: flüssig oder fest
  • Trainingscamp in Oberitalien für 2 Wochen Anfang März
  • Schlafstrategie und Ruhepausen im Rennen
  • Tageszeitplanung / Schichteinteilung
  • Überprüfung der Reisepässe und Führerscheine
  • Möglichkeiten der GPS Ortung im Rennen
  • Analyse eines medizinischen Leistungs-Checks

Das nächste Teammeeting ist Anfang April geplant.

Training auf Fuerte Ventura: 22.2.2012
Michi verbrachte 3 Wochen auf Fuerte Ventura: 1812km Radfahren mit 21100m Höhenmetern.




-noch 2 für's Support Team...


12 Stunden Rundfahrt: 233km, 3069 Höhenmeter


214 km, 2500 Höhenmeter in 8:45 Stunden

Training in Dubai: 30.12.2011
Michi ist im warmen Dubai (bis 29 Grad C) und radelt Kilometer um Kilometer duch die Wüste.
Heute waren es lockere 130km in 5 Stunden (Durchschnittspuls 128).


RAAM Team Infos:
Unser Team wird auf der RAAM Seite vorgestellt:

 

  


Teammeeting am 16. Januar:
Am 16. Januar 2012 will sich die Support Crew zu einem weiteren Teammeeting treffen, um sich besser kennen zu lernen und Details zu besprechen.     

 

 

 

 

 

 

 

Heute war der Tag, an dem wir die erste Cut off time schaffen mussten, d.h. ich musste Durango bis 23.00 Uhr erreicht haben, sonst wäre das Rennen für mich hier schon zu Ende- so waren die Regeln! Wir lagen trotz Handicap ganz gut im Zeitplan, sogar drei Stunden im Plus und jetzt sollte bald der letzte Anstieg kommen und dann würde es nur noch bergab zum Cut off gehen. Die Temperaturen in 2400m stiegen auf 35° Grad und es sollte wohl nicht mein Tag werden. Ohne Vorwarnung bekam ich einen Hitzschlag, plötzlich ging nichts mehr. Ich hatte großes Glück, dass mein Support Fahrzeug gleich am Wegesrand stand und mich sofort in den Schatten legen konnte. Zum zweiten Mal Alarmzustand bei unserm Doc, da die nun benötigten Infusionen im Camper waren, der schon um einige Kilometer vorausgefahren war, aber nach 15min war auch dieses Problem gelöst. Jetzt lag ich mit Infusionen und kühlen Tüchern im Schatten und die Zeit lief uns ohne Gnade davon.

Das gesamte Team versuchte mich so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bekommen, was nach eineinhalb Std. auch gelang und so stieg ich mehr oder weniger in Trance wieder aufs Fahrrad und wurde von zwei Betreuern meines Teams zu Fuß die letzten Meter des Anstiegs förmlich hochgepuscht!

Schritt für Schritt schaffte ich diese letzten Höhenmeter des Passes, obwohl meine Atmung nun schon eher der einer alten Dampflok gleichzusetzen war bezüglich der Schlagzahl und des Geräusches. Man konnte mein Pfeifen schon Meilen im Voraus hören, aber dennoch bewältigte ich diesen Berg doch irgendwie! Jetzt galt es vor der großen Abfahrt noch schnell etwas Warmes überzuziehen und dann ging es im Dunkeln mit circa 60 bis70 km/h hinunter nach Durango. Würde die Zeit noch reichen, um dem „Cut off“ dort zu entgehen?
Knapp eine Stunde vor dem berüchtigten „Cut off“ hatten wir Durango doch noch erreicht. An diesem Etappenziel war ich nun schon vollkommen erschöpft, ich fiel eher vom Fahrrad, als dass ich stieg. Mein Team entschied einstimmig mich erst einmal in ein Hotel zu verfrachten, um mich richtig ausschlafen und zu Kräften kommen zu lassen. Nachts um 2.00 Uhr überkam mich dann endlich der verdiente Schlaf, der fast bis 8.30 Uhr andauerte, um die Lunge wieder zu regenerieren, da der nächste Pass, der sog. Wolf Creek am nächsten Tag auf dem Programm stand.